Feature-Spielfilm von Thomas Pfanne, Dauer: 53’34“

Version in Spanisch mit „Making of“ Fotos: http://tpfanne.de/1492-s

E-Mail an mich

Kurzfassung von 8 Minuten (ohne Musik)

Evo Morales war der erste indigene Präsident Bolivien. Er hat sich die «Dekolonisierung» seines Landes zum Ziel gesetzt. Auf der Suche nach einer neuen kulturellen Identität entdecken Künstler und Intellektuellen die Kultur der Anden. Ob 2014 die erste Weltkonferenz der indigenen Völker in New York mit diesem Ergebnispapier etwas Brauchbares produzierte, mag dahingestellt bleiben. Kompensationen für Indianer, Ausstellungen in Berlin und Barcelona, das deutsche Lateinamerika-Konzept bzw. Erklärungen der EU zum Welttag der indigenen Völker am 9.8. (International Day of the World's Indigenous Peoples) zeigen Interesse an der Auseinandersetzung mit indigener Identität. Anthropologische Studien befremden oft. Wer heute Grenzen der Ausbeutung der Erde (zum Beispiel beim „Fracking“) aufzeigen will, beruft sich oft auf Indianer, gerade in Deutschland, wo der fiktive Indianer Winnetou zum nationalen kulturellen Erbe wurde: http://nyti.ms/1mZoTF2

Amaruk Caizapantahttp://www.biosstars-mx.com/casting/esp/6/a/amaruk.htm

Zum Drehbuch: seltsam-2000-deutsch.pdf

Link zu einem Interview mit dem Schauspieler Chr. Baumann:
http://videos.telesurtv.net/video/328498/interviews-from-quito-328498

https://www.youtube.com/watch?v=JSpdU_ofvBE oder

Download des gesamten Films in ipod-Qualität

(rund 1 GB, 640*480 m4v, 54 min sp. UT) - hier: Link

Eine Indianerin mit hypnotischen Fähigkeiten entführt den deutschen Journalisten Dr. Tempo auf eine Zeitreise, die im Jahre 1492 beginnt und nach 5 Stationen in der Gegenwart endet. Mit ihrem Antagonisten, einem Großgrundbesitzer, ringt sie um die Deutung ihrer gemeinsamen lateinamerikanischen Geschichte.



Nachfolgend in Englisch ein Beitrag zu den Sápara in Ecuador, deren Lebensgrundlage durch Ölbohrungen und Landverkäufe so bedroht sind wie nie zuvor: "Es gibt auf der ganzen Welt nur eine Handvoll Sapara, die noch ihre eigene Sprache sprechen. Die Schamanen glauben, dass wenn sie sterben und alle Sapara fort sind, ihre Seelen und die Seelen ihres Volkes weiterleben werden, verkörpert in den Tieren und Pflanzen des Landes. Wenn sie das Reservat verlieren, seine Flüsse und Vögel, seine Tiger und Bäume, würde dies nicht nur das physische Ende dieser Nation bedeuten.“ http://www.believermag.com/issues/201511/?read=article_calvi